MINT

Exkursion zur Chemie-Labothek an der Uni Wuppertal

Am 14.6 haben 14 Schülerinnen und Schüler der Q1 an der Schüler-Labothek zum Thema Photochemie – Licht in unserer Umgebung teilgenommen. In Gruppen führten die Schülerinnen und Schüler unter Begleitung von Masterstudenten und Oktay Altin (Chemielehrer) Experimente zur „Fluoreszenz und Phosphoreszenz“, „Ozon und Photosmog“, „Photochemischer Abbau von Blattpigmenten“ sowie „Optische Datenspeicher“ durch. Diese Experimente präsentierten die Schülerinnen und Schüler im Plenum und erklärten dabei die jeweiligen Vorgänge. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler fiel sehr positiv aus. Sie würden die Exkursion sowohl wiederholen als auch weiterempfehlen.

Kreativer T-Shirt-Druck im Makerspace der Hochschule Niederrhein

Am 11.05.2022 haben elf Schüler*Innen der Bienen-AG an einem Workshop im Makerspace der Hochschule Niederrhein teilgenommen. In drei verschiedenen Abschnitten wurden ebenso verschiedene Kompetenzen der Teilnehmenden geschult.

Im ersten Teil war die Kreativität und besonders das künstlerische Geschick gefragt, denn die Jungen und Mädchen sollten sich selbstständig ein Motiv überlegen, das sie wiederum zeichnen und ggf. ausmalen sollten (siehe Foto). Dabei durften sie Stifte in den verschiedensten Farben benutzen. Manche haben das Thema der Bienen-AG aufgenommen, was aber keines Falls ein Muss war, weshalb ganz unterschiedliche Motive zustande gekommen sind.

Während einer kreativen, aber sehr aufregenden Pause in der Mensa der Hochschule bei bestem Wetter, wurden durch die Dozenten die Exemplare digitalisiert. Als die Schüler*Innen mit vollen Bäuchen zurück in den Workshop kehrten, waren bereits Rechner aufgebaut, an denen die Schüler*Innen unter Anleitung ihre digitalisierten Motive für den T-Shirt-Druck vorbereiteten, den auch die Schüler*Innen selbstständig durchführen durften.

Am Ende waren die Schüler*Innen sehr stolz, sodass die meisten gleich ihre Shirts angezogen haben und nach Hause gegangen sind.

Autor: Martin Hinkelmann

Coding school!

Am 30.5.2022 hat an der Gesamtschule Kaiserplatz ein Informatik-Projekttag zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) stattgefunden.

Anwesend waren 15 interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6, darunter 9 Mädchen und 6 Jungs.

Mark Hloch, Doktorand der Informatik und Leiter des Projekts Coding School, freute sich über das zahlreiche Interesse der Mädchen. Zumal er an der Hochschule die Erfahrung machte, dass nur etwa 10% der Informatik-Studierenden durch Frauen repräsentiert werden.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich nicht nur theoretisch mit der KI auseinander, sondern wagten sich an die Aufgabe, KI zu programmieren. In Partnerarbeit und in Begleitung von André (Masterstudent der Informatik) und Oktay Altin (Informatiklehrer an der Gesamtschule Kaiserplatz) gelang es den 6. Klässler/-innen, ein virtuelles Raumschiff zu einer erfolgreichen Landung zu bewegen.

Am nächsten Tag berichteten Aleyna und Jason aus der Klasse 6e ihren Mitschülern in der Informatik-Stunde von dem Projekt. Plötzlich setzte totale Stille ein und die gesamte Klasse hörte den beiden interessiert zu.

Am Ende flüsterte Aleyna Herrn Altin folgendes zu: „Herr Altin, der gestrige Tag hat so viel Spaß gemacht.“ Jason fragte daraufhin: „Können wir sowas nicht nochmal machen?“.

Im nächsten Schuljahr soll die Kooperation zwischen der Gesamtschule Kaiserplatz und der Coding School im Wahlpflichtfach Informatik fortgesetzt und vertieft werden.

Fortsetzung folgt…

„Wordclock“ im Makerspace

Schüler:innen im MINT-Workshop „Wordclock“ im Makerspace

Insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler haben am 06.12.2021 erneut an einem spannenden und innovativen MINT-Projekt in Kooperation mit dem zdi-Zentrum in Krefeld und der Hochschule Niederrhein teilgenommen.

In diesem Tagesprojekt hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit im Makerspace der Hochschule ihre eigene Wordclock aus Einzelteilen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen.

Mit hohem Praxisanteil bauten die Schülerinnen und Schüler dabei das Gehäuse zusammen, verklebten die LED-Streifen und verlöteten die entsprechende Verkabelung.

Anschließend lernten sie, wie sie ihre selbst gebaute Wordclock mittels programmierbarer RGB-LEDs in Szene setzen können und übten den Umgang mit einem Microcontroller.

Alle Beteiligten waren am Nachmittag begeistert von ihrem Werkstück, das nun bei ihnen daheim einen Akzent setzt und dafür sorgt, dass künftige Termine nicht mehr verpasst werden.

Insofern dürfte auch das Ziel der Maßnahme, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Technikberufen zu wecken, voll erfüllt worden zu sein.

Gewächshaus-Projekt

Das Gewächshaus-Projekt im MakerSpace der Hochschule Niederrhein

Am Mittwoch den 10.11.2021 fanden sich die Schüler*innen aus den Biologiekursen der Einführungsphase für ein dreiwöchiges Gewächshausprojekt im MakerSpace der Hochschule Niederrhein ein. Nach dem Vorzeigen des 3G-Nachweises, begann das Tüfteln in der Werkstatt. Doch bevor die Schüler*innen sich an die Arbeit machen konnten, erklärten die Veranstalter*innen im Austausch mit allen Teilnehmer*innen, wie sie vorzugehen haben. Wie der Name des Projektes schon aussagt, bauen die Schüler*innen in Zweiergruppen ein kleines Gewächshaus mit einer eigenen Bewässerungsanlage, einer Belüftung, einer CPU und einer LED-Lichtleiste. Dabei bewältigten die Schüler*innen diverse Aufgaben, wie beispielsweise das Herausschneiden eines Zugangs in der Wand des Gewächshauses, welcher später für die Technik benötigt wird und des Weiteren stellte sich das Knoten der Seilführung zu den jeweiligen Fenstern als Feinarbeit heraus. In den Pausen erkundeten die Schüler*innen die Hochschule und lernten das Mensaleben kennen. Mit Hilfe der netten und engagierten Veranstalter*innen dieses Projektes konstruierten wir ein fast autonom funktionierendes Gewächshäuschen, an dem die Schüler*innen an zwei weiteren Tagen, nämlich an dem 17.11.2021 und dem 24.11.2021, an der CPU weiterarbeiten werden.

Zoe Lea Vormelker (Biologie EF)

Artikel „Schüler bauen Hightech-Gewächshaus“ aus der Rheinischen Post vom 25.11.21

 

Projektkurs Nawi-Päd

Auch in diesem Schuljahr … unser Projektkurs Nawi-Päd in der Q1 findet statt!


Seit dem Schuljahr 2016/17 gibt es den Projektkurs ‚Gemeinsam Naturwissenschaften erleben‘, an der Gesamtschule Kaiserplatz. Dank einer großzügigen Spende der Firma Lanxess konnte der Kurs, 2016 neu eingeführt, mit notwendigen Materialien ausgestattet werden. Dieser Projektkurs ist bei den Schüler*innen recht beliebt. Sowohl das selbständige Entwickeln kindgerechter Experimente als auch die Neugier auf das Arbeiten mit den Kindern sind Kriterien für die Wahl dieses Kurses. Zudem genießen die Schülerinnen und Schüler diese Form dies Unterrichts, das eigenständige Arbeiten ohne Leistungsdruck.

Auf der anderen Seite bekommen die Kursteilnehmer*innen ein sehr positives Feedback von den Grundschüler*innen, sowie von den sie begleitenden Lehrer*innen. Die Kinder sind begeistert. Sie kommen an eine weiterführende Schule, wo die „Großen“ sind und dürfen in einem richtigen Fachraum/Labor experimentieren. Dass sie dabei von Oberstufenschüler*innen und nicht von Lehrer*innen unterrichtet werden, macht die Sache ebenfalls spannend. Mit Laborkittel und Schutzbrille ausgestattet, fühlen sich die Kinder wie kleine Forscher. Viele, von den Oberstufenschüler*innen konzipierten Versuchsanleitungen, die die Kinder mitnehmen dürfen, ermöglichen auch weiteres Experimentieren Zuhause. Für die Grundschüler*innen ist es jedes Mal ein tolles Erlebnis. So wird naturwissenschaftliches Interesse geweckt und gefördert.

In diesem Schuljahr durften die Grundschulklassen pandemiebedingt unsere Schule nicht besuchen. Trotzdem haben die Kursteilnehmer*innen zu Beginn des Schuljahres engagiert experimentiert und sich ihre Experimente dann gegenseitig vorgestellt und auch gemäß einem selbsterstellten Kriterienkatalog bewertet.

Auch während des Distanzunterrichtes wurde weitergearbeitet. Zuhause wurde jetzt gefärbt, Hustensaft selber erstellt und verschiedene Pflanzen wurden gezogen. Die SchülerInnen hatten den Arbeitsauftrag ihre Tätigkeit zu dokumentieren und dann den Mitschüler*innen vorzustellen.

So konnte auch in diesem schwierigen Jahr der Projektkurs erfolgreich und zur Zufriedenheit aller durchgeführt werden.

Reinhild Schoof-Terbrack

Chilis züchten

Chilis züchten

Chilis züchten

Chilis züchten

Färben mit Farben aus der Natur

Färben mit Farben aus der Natur

Färben mit Farben aus der Natur

Färben mit Farben aus der Natur

Färben mit Farben aus der Natur

Mangokern einpflanzen

Mangokern einpflanzen

Mangokern einpflanzen

Mangokern einpflanzen

Das Zwiebelsäckchen

Das Zwiebelsäckchen

Das Zwiebelsäckchen

Starke Kooperationen tragen Früchte

Starke Kooperationen tragen Früchte

Am Beispiel unseres frischgebackenen Abiturienten Alexander Coopmanns zeigt sich die Wertigkeit von lebendigen und nachhaltigen Kooperationen im MINT-Bereich unserer Schule.

Seit Jahren werden diese intensiv mit dem zdi-Zentrum KReMINTec und der Hochschule Niederrhein gepflegt und gelebt. Etliche Schülergruppen haben so Chancen auf praxisnahe MINT-Erfahrungen und Unterstützung durch das Knowhow einer Hochschule um ihre eigenen Projekte zu verwirklichen.

Alexander Coopmanns steht stellvertretend für sie, entwickelte aus seiner Teilnahme an den verschiedenen Workshops eine MINT-Idee und blieb – trotz Corona-Einschränkungen – zielstrebig am Ball. Er bewarb sich bei Jugend forscht und gewann in diesem Jahr den zweiten Platz im Bereich Technik beim Regionalwettbewerb.

Mit dieser Expertise, einer Eins vor dem Komma und einer guten Portion Selbstvertrauen hat er nun beste Chancen auf einen gelungenen Studieneinstieg.  Bewerben wird er sich an der Hochschule Niederrhein.

Lesenn Sie hierzu bitte auch den Artikel von Bärbel Kleinelsen aus der Rheinischen Post vom 16.06.2021.

3D-Projektkurs

3D-Projektkurs in der Oberstufe der Gesamtschule Kaiserplatz in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein

3D-Druck im Lockdown ist für die Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule Kaiserplatz kein Problem. Zwölf Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Kaiserplatz erlernen seit Februar dieses Jahres den 3D-Druck und das technische Zeichnen von Zuhause aus. An eigenen 3D-Druckern, die sie von der Hochschule Niederrhein abholen durften und vom zdi-Zentrum KReMINTec finanziert wurden, nehmen die Schülerinnen und Schüler in einem Online-Workshop der Hightech-Werkstatt Maker-Space der Hochschule Niederrhein an ihren heimischen Computern teil und drucken ihre gezeichneten Modelle direkt zuhause aus.

In 12 vierstündigen Sitzungen erlernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen des Modellierens von 3D-Modellen mittels der Konstruktionssoftware Autodesk Fusion360, den Umgang mit ihren 3D-Druckern und entwickeln darüber hinaus Problemlösekompetenzen, wenn ein Modell nicht direkt so ausgedruckt wird, wie es ursprünglich geplant war.

„Ich habe mich für den Projektkurs 3D-Druck entschieden, weil ich mich für den Themenbereich interessiere und für meine Zukunft Erfahrungen sammeln möchte“, berichtet eine der Schülerinnen, während ihr Drucker bereits das nächste Objekt Schicht für Schicht druckt.

Unter der Leitung von Herrn Thienenkamp sowie den Dozenten der Hochschule Niederrhein werden die Schülerinnen und Schüler am Ende des Projektkurses in der Lage sein, eigene Konstruktionen zu modellieren und zu drucken. Die Drucker dürfen die Schülerinnen und Schüler auch im Anschluss des Kurses behalten.

Artikel der Rheinischen Post

 

2. Platz bei Jugend forscht 2020-21

Beim aktuellen Regionalwettbewerb Jugend forscht am 22.02.21 hat Alexander Coopmans aus der Jahrgangsstufe Q2 der Gesamtschule Kaiserplatz den 2. Platz im Bereich Technik belegt.

Darüber hinaus gewann er noch einen Sonderpreis der Heise Media Gruppe.

Sein Thema „Die automatisierte Küche“ hat er in den letzten beiden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, nachdem er es im letzten Jahr zum ersten Mal vorgestellt hatte.

„Das Ziel meines Projektes „Automatisierte Küche“ ist es, Menschen die Freiheit zu geben sich von der eigenen Küche bekochen zu lassen. Dies soll mit zwei Roboterarmen verwirklicht werden, welche in einer standardisierten Küche angebracht sind.

Technisch arbeite ich mit dem Microcontroller Arduino, mehreren Servo-Motoren und 3D gedruckten Bauteilen.

Zum Erreichen dieses Ziels habe ich mich ausführlich mit dem Bereich der Robotik beschäftigt und auch mehrere Roboterarme unterschiedlicher Komplexizität entwickelt. Momentan arbeite ich daran, einen Roboterarm eine Kartoffelsuppe kochen zu lassen.“

Den eigentlichen Anschub für die Bewerbung bei Jugend forscht gab für Alexander Coopmans nach eigenen Aussagen das KReate Future Projekt im Sommer 2019 in der Mediothek Krefeld.

Dabei handelte es sich um das Format eines Hackathons, das die Schüler*innen in ihrer Erlebenswelt abholt und ihre ganz eigenen Zukunftskreationen im Bereich des Themas in den Vordergrund stellt.

Nach drei Impulsvorträgen seitens Schüler*innen und Professoren der Hochschule Niederrhein ging es für die Schüler*innen daran, ihre eigenen Ideen in offenen Arbeitsgruppen umzusetzen, unterstützt vom Supportteam aus Vertretern von Startups, Hochschule, KReMINTec und anderen Fachleuten.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für diesen innovativen Tag allen hieran Beteiligten!!

Hilfreich für die praktische Umsetzung des Jugend forscht Projektes war auch Alexanders Engagement im 3D-Druck Projektkurs an der Gesamtschule Kaiserplatz, dessen Equipment aus einem Projekt mit der Hochschule Niederrhein von interessierten Schülern*innen weiter in AG-Form genutzt werden kann. Teile seiner Roboterarme konnte er so direkt vor Ort in der Schule drucken und anpassen.

Artikel aus der Rheinischen Post vom 27.2.21