MINT

3D-Druck-Workshop am Kaiserplatz

In der vergangenen Woche nahmen 15 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen an einem dreitägigen 3D-Druck-Workshop teil, der in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein durchgeführt wurde. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in die Welt moderner Fertigungstechnologien zu ermöglichen.


Zu Beginn des Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler digitale Skizzen am Computer anzufertigen und diese als Grundlage für 3D-Modelle zu nutzen. Anschließend wurden sie Schritt für Schritt in die Funktionsweise und Bedienung von 3D-Druckern eingeführt. Mit viel Neugier konnten die Teilnehmenden ihr neu erworbenes Wissen direkt praktisch umsetzen.
Im Laufe der drei Tage entstanden verschiedene Druckobjekte, darunter Würfel, kleine Legosteine sowie selbst designte Bauteile. Der Workshop fördert nicht nur das technische Verständnis, sondern auch das selbstständige Arbeiten und die Kreativität. Am Ende konnten alle stolz ihre eigenen gedruckten Objekte präsentieren.
Als Anerkennung für ihr Engagement und ihre erfolgreiche Teilnahme erhielten alle Teilnehmenden ein Zertifikat.


Der 3D-Workshop war für alle Beteiligten eine spannende und lehrreiche Erfahrung und hat großes Interesse an moderner Technik geweckt.

Über Schnee, Anstrengungen und Hoffnungen – Alpine Climate Summit 2025

Ihr steht hier auf einer Endmoräne; hier lag der Gletscher also vor gut 150 Jahren als er seinen letzten Höchststand erreichte“.

Zitat: Laura Wallbömer – Geographiestudentin und Teamerin des Kaiserplatzes beim Alpine Climate Summit 2025

Es ist ein typischer Alpen-Frühlingsmorgen. Es ist kühl, die Bergflanken sind mit Neuschnee bedeckt, der in der Nacht gefallen ist und die Sonne versucht sich durch die dichte Wolkendecke zu kämpfen. Wir stehen mit Laura, einer Geographiestudentin in Mitten eines typischen Trogtals und lauschen ihren Erklärungen zur Entstehung dieses sehr ursprünglichen Tals, das immer wieder durch das Vor- und Zurückfließen eines Gletschers über Jahrtausende hinweg geformt wurde. „Ist das dort oben nicht eine Seitenmörane?“ fragt eine Schülerin, worüber sich nicht nur die Lehrer freuen, sondern auch Laura mit einem strahlenden Geographinnen-Lächeln antwortet: „Ja genau – super erkannt!“. Sie wirft direkt eine Frage hinterher: „Woran hast du sie denn erkannt?“ Die Schülerin antwortet prompt: „Das Material ist unsortiert – bei einem Schuttkegel würden die großen Steine ganz unten und die kleinsten ganz oben liegen.“

Wir wandern weiter. „Ihr müsst spätestens um zwölf Uhr das Joch überqueren“ sagte der Hüttenwirt der Schweinfurter Hütte am Abend zuvor als wir dem Deutschlandfunk noch ein Interview gaben, in dem wir von unseren bisherigen Eindrücken und noch kommenden Erlebnissen berichteten. Niemand hat es ausgesprochen, aber allen war klar, dass wir es niemals bis zwölf Uhr schaffen würden. Ein Wanderer kam uns entgegen, der uns versprach durch den gut 30 Zentimeter hohen Neuschnee sichtbar vorgespurt zu sein, sodass wir den Weg zum Joch gut erkennen würden.

Meine Beine tun weh“, „Der Rucksack ist so schwer“, „ich kann nicht mehr“. Nach gut sechs Kilometern horizontaler Wegstrecke und gut 600 Höhenmetern keine verwunderlichen Anmerkungen von Seiten der Schüler:innen. „Ich habe gute Nachrichten: Dort seht ihr schon das Joch“ sagt einer der Lehrer motivierend zu den 13 Wandernden, obwohl er wusste, dass es noch ein harter Weg bis dorthin sein würde. Auch das wussten wahrscheinlich alle doch auch das sprach niemand aus. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits 11:50 Uhr. Immer wieder hielten wir an, damit die Truppe zusammen blieb. Alle sprachen sich Mut zu und boten sich gegenseitig Hilfe an. „Ich kann deinen Rucksack tragen, wenn du willst.“. „Nein, dass schaffe ich alleine!“. Der Himmel zog sich wieder zu, das Joch wurde von einer dichten Nebelwand verdeckt und es fing wieder an zu schneien. Es war still – man hörte nur die Wanderschuhe, wie sie immer wieder rhythmisch in den Tiefschnee einsanken. Doch dann sah man plötzlich Laura, wie sie strahlend ihre Wanderstöcke in den Himmel riss und der Gruppe zurief „WIR haben es geschafft“ und das, obwohl die Uhr bereits 14 Uhr schlug. Jubel, Tränen, Freude und maximale Erleichterung es geschafft zu haben waren der Kaiserplatz-Truppe nicht nur anzusehen; man konnte sie auch deutlich spüren. „Ey… ich habe hier LTE!“ rief ein Schüler und lenkte die Truppe sofort von der romantischen Berglandschaft ab. Alle Smartphones wurden gezückt. WhatsApp-Nachrichten der letzten Tage wurden gelesen und beantwortet, Mütter angerufen und Videocals mit Freund:innen abgehalten bis jemand rief: „Mir ist kalt! Können wir bitte weitergehen!?“. „Ja klar, aber erst nachdem wir ein Gruppenfoto gemacht haben.“ forderten die Lehrer freudestrahlend.

Nun ging es weiter den Berg hinab, bis zur Winnebachseehütte, die noch lange auf sich warten ließ. Doch als sie plötzlich zu sehen war, ganz einsam an einem Wasserfall und einem Bergsee gelegen in einer unwirklichen Welt, merkte man sofort, dass der Duft des guten Hüttenessens und der Hoffnung auf eine warme Dusche und ein kuscheliges Bettenlager die müden Beine nochmal ordentlich in Schwung brachte.

Nachdem die wir die Hütte erfolgreich bezogen, uns geduscht, den Bauch vollgeschlagen und eine Nacht erholsamen Schlaf hinter uns gebracht hatten, stiegen wir wieder in unsere noch warmen Wanderschuhe, zogen unseren Rucksack auf und wanderten den Bachfallferner an. Auf dem Weg dorthin wurden ausgelassen Geschichten erzählt, Schneebälle geworfen und die Landschaft studiert. Mit Stolz registrierten Laura und die Lehrer, dass die Schüler:innen das gewonnene Wissen der letzten Tage richtig gut anwenden konnten.

Als wir am Gletscher ankamen, blieben wir etwas still und ließen die atemberaubende Umgebung auf uns wirken. Ein großer Teil der Truppe stand noch nie am Fuße eines Gletschers. Die ersten bemerkten aber schnell, dass sie nicht dort standen, wo die Gletscherzunge laut der Karte, die am Morgen analysiert wurde, eigentlich enden müsste. „Sie liegt viel weiterhinten!“ sagte ein Schüler. „Das überprüfen wir sofort.“ versprach Laura und zückte ein GPS-Gerät aus ihrem Rucksack. Kurz erklärte sie allen wie das Gerät funktioniert. Jeder, der wollte, konnte an der Eiskante nun einen GPS-Punkt setzen, den sich dann alle notierten. Dabei sank man oft tief in den sehr matschigen und durchnässten Boden ein, was alle sehr belustigte.

Im Anschluss wertenden wir die gewonnen Daten aus, indem wir sie mit unseren Werten des Morgens verglichen. Das Ergebnis ist, dass sich der Bachfallferner seit 2015 um ca. 340m in der Horizontalen zurückgezogen hat und um rund 85m in der Vertikalen geschrumpft ist. „Über uns wären 2015 noch 85m Eis gewesen? -Wow!“ stellten mehrere Schüler:innen erstaunt fest.

Trotz der teils erschreckenden Erkenntnisse, die wir über die Veränderungen im Hochgebirge aufgrund des fortschreitenden Klimawandels gewinnen konnten, sind wir auch mit vielen positiven Eindrücken und Gefühlen nach Hause gekehrt, die uns Hoffnung geben.“

Auch wenn wir sehen und wissen, dass die Welt sich ändern wird, ob im positiven oder negativen Sinne, sollten wir nicht vergessen, das Leben, was vor uns liegt zu schätzen und glücklich zu leben.“

Zitat: Ein/Eine teilnehmender/teilnehmende Schüler/Schülerin

Du kannst etwas ändern, selbst, wenn es dir vorkommt, als wärst du nur ein ganz kleiner Teil der Welt, trägt jede kleine Entscheidung von dir der Umwelt bei.“

Zitat: Ein/Eine teilnehmender/teilnehmende Schüler/Schülerin

Autor: Martin Hinkelmann

Exkursionsbericht zur Klimaexkursion

Exkursionsbericht einer teilnehmenden Schülerin zur Klimaexkursion in die Alpen vom 6. Juli bis zum 13. Juli 2025 in Österreich

Vom 6. bis zum 13. Juli hatten wir die Möglichkeit, an einer Klimaexkursion in den Alpen teilzunehmen. Wir waren gespannt, was uns erwarten würde und am Ende können wir alle sagen: Diese Woche war ein unvergessliches Erlebnis, das uns sowohl körperlich als auch geistig gefordert hat und bei dem wir unglaublich viel gelernt haben.

Alltag in den Bergen

Unsere Tage waren klar strukturiert: Morgens frühstückten wir gemeinsam auf der Hütte, gleich danach starteten wir zu unseren Wanderungen. Manche Touren dauerten „nur“ drei Stunden, andere acht Stunden. Nach der Rückkehr gab es meistens eine Stunde Pause, in der wir uns ausruhen, duschen oder einfach ein bisschen entspannen konnten. Am Abend wurde gemeinsam gegessen und oft fanden davor oder danach noch Gruppentreffen statt. In den ersten zwei Tagen trafen sich alle Gruppen zusammen, später waren wir dann in Kleingruppen unterwegs und hatten dort unsere Besprechungen. Besonders schön war, dass wir ein Tagebuch bekamen, in das wir unsere Eindrücke, Gedanken und Beobachtungen reinschreiben konnte.

Forschung & Lernen vor Ort

Neben den Wanderungen haben wir viele spannende Dinge gelernt und ausprobiert. Wir führten zum Beispiel mehrere Pflanzenkartierungen durch, nahmen verschiedene Messungen am Gletscher vor und arbeiteten dabei auch mit einem GPS-Gerät. So konnten wir selbst nachvollziehen, wie Forscher*innen die Veränderungen in den Alpen dokumentieren. Besonders eindrücklich war es zu sehen, wie stark sich der Gletscher bereits zurückgezogen hat und welche Folgen das für die Region hat. Auch Inhalte wie der Albedo-Effekt wurden für uns greifbarer, weil wir sie direkt vor Ort beobachten konnten.

Der Weg über das Joch – Highlight und Herausforderung

Mein persönlich stärkstes Erlebnis war die Wanderung über das Joch. Es war gleichzeitig das schönste und das anstrengendste Erlebnis der ganzen Woche. Der Aufstieg war so fordernd, dass ich teilweise fast verzweifelte. Der Schnee reichte uns bis zu den Knien, während in Deutschland zur gleichen Zeit die Sonne schien. Es war eisig, eng, und teilweise hatten wir kaum Platz, beide Füße nebeneinander zu setzen. Dazu kam, dass es sogar geschneit hat, während wir unterwegs waren. Ein Moment, der mir besonders im Kopf geblieben ist, während des Aufstiegs, als wir alle völlig erschöpft waren und das Joch noch immer nicht in Sicht war, entdeckten wir plötzlich Schneehühner und auf einmal ging es uns allen irgendwie besser. Trotz aller Anstrengung haben wir es als Gruppe geschafft und oben angekommen, waren die Beschwerden wie vergessen. Der Moment, gemeinsam dort zu stehen, war einfach überwältigend.

Gemeinschaft und Zusammenhalt

Die Gruppe war ein großer Teil des Erlebnisses. Keiner hat gemeckert, stattdessen haben wir uns gegenseitig motiviert und unterstützt, wenn es jemandem schwerfiel. Abends saßen wir oft noch draußen, haben den Sonnenuntergang angeschaut, gespielt oder einfach nur geredet. Diese Gemeinschaft hat uns getragen, auch in Momenten, in denen wir körperlich völlig am Ende waren.

Persönliche Eindrücke

Für mich persönlich war die Exkursion nicht nur eine spannende Reise, sondern auch eine wichtige Erfahrung. Ich habe viel über den Klimawandel gelernt, aber auch über den Alltag in den Bergen, z. B., dass Hütten teilweise schließen müssen, weil die Bedingungen immer schwieriger werden oder dass man für eine warme Dusche eine Duschmarke kaufen muss und dann nur drei Minuten Zeit hat. All das hat mir geholfen vieles mehr zu schätzen, was für uns im Alltag selbstverständlich ist.

Dank

Am Ende bleibt für mich die Erkenntnis, dass diese Exkursion viel mehr war als nur eine „Klassenfahrt“ war. Sie hat uns gezeigt, wie nah der Klimawandel schon ist, und sie hat uns als Gruppe zusammengeschweißt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei den Sponsoren bedanken, dass sie uns das ermöglicht haben.

Experimentiertag am Kaiserplatz

Am 28.03.2025 war es wieder soweit. Schülerinnen und Schüler der Grotenburg-Schule kamen mit ihren Lehrerinnen zum Experimentieren an den Kaiserplatz.

Der Projektkurs: Naturwissenschaften, ein Kurs in der Oberstufe, experimentiert seit über 10 Jahren mit Grundschulkindern.

Die OberstufenschülerInnen der Q1 entwickeln spannende und kindgerechte Experimente, die dann in den Fachräumen am Kaiserplatz durchgeführt werden können.

Ausgestattet mit Kittel und Schutzbrille führen die kleinen „Forscherinnen“ und „Forscher“ dann unter der Aufsicht der KursteilnehmerInnen des Projektkurses begeistert die vorbereiteten Experimente durch.

Experimente:

  1. Durchführung einer Papierchromatographie

  2. Erleben eines Vulkanausbruchs

  3. Bau einer Lavalampe

  4. Herstellung einer Badebombe

  5. Eigene Herstellung eines Anti-Stress-Balls mit „flüssigem Stein“

  6. Verwendung eines Zaubertranks

  7. ein Geisterballon entsteht

Außerdem wurde eine Gurke zum Leuchten gebracht und es gab ein kleines Feuerwerk.

Auch in diesem Jahr war dieser Tag wieder ein voller Erfolg. Glücklich und zufrieden gingen die „Kids“ zurück in ihre Schule und für die OberstufenschülerInnen begann das große Aufräumen ;).

Auch für sie war es ein interessantes Erlebnis, die Präsentation ihrer Arbeit und die Umsetzung mit den Kindern.

Es grüßen

Ilana, Viktoria, Jaden, Merit, Artur, Fabiana und Sami

mit

R. Schoof-Terbrack

Cooldown.earth foundation unterstützt unsere Schule

Die cooldown.earth foundation ist eine gemeinnützige Stiftung aus Krefeld, die durch positive Motivation zu einem nachhaltigen Lebensstil und einen schonenden Umgang mit Ressourcen anregen möchte. Zu ihren Projekten zählt die digitale Klimaschule, die von unserer Schule während der letzten Projektwoche für alle Klassen des 7. Jahrgangs gebucht worden war, die zu dem Thema Klimawandel durchgeführt wurde. Ein Workshop bestand aus einem digitalen Quiz, bei dem die Endgeräte nicht über die Steckdose liefen, sondern mit einem Generator über ein Fahrrad angetrieben wurden. In einem weiteren Workshop wurden Apps vorgestellt, die Angebote für einen nachhaltigen Lebensstil vorstellen.

In der letzten Woche durfte Herr von der Heydt insgesamt 100 Bücher der Stiftung mit dem Titel „Vergleichsweise klimafreundlich“ im Wert von 500 € von Herrn Glauner, einem Vorstandsmitglied der Stiftung, in Empfang nehmen. Darin geht es ganz anschaulich um effektiven Klimaschutz im Alltag. Die Bücher werden in unsere Schulbücherei aufgenommen und im Unterricht eingesetzt werden.

Wir bedanken uns herzlich für diese großzügige Spende und die ebenfalls kostenlosen Workshops der Stiftung. Gerne setzen wir die gemeinsame Zusammenarbeit fort.

Stratosphärenballon

Bei strahlendem Sonnenschein hob am 6. Juli der erste Stratosphärenballon der Gesamtschule Kaiserplatz ab.

Vorausgegangen waren viele Monate der intensiven Planung und Vorbereitung. Ein Team aus Schülerinnen und Schülern unter Leitung von Herrn Hinkelmann und Herrn Arslan war tatkräftig dabei, einen Flugplan zu erarbeiten, Genehmigungen einzuholen, den Ballon vorzubereiten, die installierte Elektronik zu programmieren und nicht zuletzt die Finanzierung zu sichern. Dank der Unterstützung des Fördervereins der Gesamtschule Kaiserplatz konnten letztendlich alle notwendigen Vorkehrungen getroffen und das Projekt in die Tat umgesetzt werden.

Auf dem Flug bis in 20000 – 30000 Meter Höhe wurden Daten und Bilder zur Stratosphäre gesammelt, die nun im Nachgang von der Arbeitsgruppe ausgewertet werden.

Zum Start hatten sich alle Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Kaiserplatz auf dem Schulhof versammelt, um die Akteure anzufeuern, und einen Schriftzug gebildet, der von Herrn Bender aus der Luft fotografisch eingefangen wurde. Bei bester Stimmung konnte so die gesamte Schulgemeinde den Start begleiten.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten!

Artikel aus der Rheinischen Post (online) vom 6.6.24

Artikel aus der Westdeutschen Zeitung (online) vom 6.6.24

Artikel vom Pressedienst der Stadt Krefeld vom 12.6.24

Annika und Henrik räumen den dritten Platz bei Jugend forscht ab

Annika und Henrik sind Schüler:innen unserer Oberstufe und haben erfolgreich am vergangenen Jugend forscht Regionalwettbewerb in Krefeld mit Platzierung teilgenommen. Die beiden belegten in der Kategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ den dritten Platz.

Die beiden haben im vergangenen Jahr an der Klimaexkursion „Alpine Climate Summit“ unserer Schule teilgenommen und im Ötztal am Hintereisferner den sogenannten Albedo-Effekt kennengelernt. Den Albedo-Effekt kennen wir alle. Wenn wir im Sommer ein schwarzes T-Shirt tragen, merken wir, dass uns wesentlich wärmer sein wird, als würden wir ein weißes Shirt tragen. Denn dunkle Oberflächen absorbieren mehr Wärmestrahlung als helle, die diese eher reflektieren.

Wenn Gletscher schmelzen, kommt die darunterliegende wesentlich dunklere Erdoberfläche zum Vorschein, die sich stärker als die weiße Gletscheroberfläche erwärmt, was zu dem Treibhausgas verursachten Klimawandel zusätzlich für eine lokale Erwärmung sorgt.

Insbesondere Annika hat dieses Phänomen auf ihre Heimatstadt Krefeld übertragen. Sie hat das Problem erkannt, dass dunkle Dach- und Fassadenoberflächen von Häusern für dasselbe Problem sorgen, was ihrer Vorstellung nach durch Photovoltaikanlagen auch noch verstärkt wird. Zusammen mit Henrik hat sie sich unter dem Thema „Albedo-Effekt vor der Haustüre“ der folgenden Fragestellung gewidmet: „Welches Verhältnis zwischen dunkler Dachfläche und heller Dachfläche muss hergestellt werden, damit der Albedo-Effekt sich der Null annähert?“

Zwar konnten die beiden in ihren Versuchsreihen kein genaues mathematisches Verhältnis ermitteln, dennoch zeigen ihre Ergebnisse erste Ansätze auf, die im Rahmen des Jugend forscht Wettbewerbs mithilfe eines Modell-Experiments, einer 15 seitigen Forschungsarbeit, eines selbstgebauten Modells (siehe Fotos) sowie eines wissenschaftlichen Plakats (siehe Foto) und natürlich eines souveränen Vortrags der Jury präsentiert werden konnten.

Als Schulgemeinschaft sind wir unglaublich stolz auf die beiden und freuen uns über diesen großen Erfolg. Wir sind uns sicher, dass dieser Forschergeist noch einige Erfolge erzielen wird.

Autor: Martin Hinkelmann

Wie funktioniert eigentlich eine Kläranlage?

Die Klassen 6B und 6D haben sich in einer Unterrichtsreihe mit dem Thema „Wasser“ auseinandergesetzt. Am Beispiel der großen und Ozeane und Weltmeere lernten Sie die Bedeutung dieser Ökosysteme näher kennen.

Im letzten Teil der Reihe untersuchten die jungen Forscher:innen dann die Gefährdung dieser Systeme. Dazu besuchte die Verbraucherzentrale Krefeld die Schüler:innen in ihren Klassenräumen, welche den Eintrag von gereinigten Abwässern im Rahmen eines experimentellen Stationenlernens veranschaulichte. An den Stationen lernten die Schüler:innen mit spannenden Materialien die Funktionsweise sowie die Grenzen einer Kläranlage kennen.

Sowohl die Forschenden als auch die betreuenden Lehrer:innen haben den Besuch der Verbraucherzentrale als sehr spannend empfunden. Wir danken ihr herzlich für den Besuch.

Autor: Martin Hinkelmann

Schüler:innen gewinnen Publikumspreis bei KReateFuture

Am 22.01.2024 haben vier Schüler:innen der Oberstufe (Q2) am KReateFuture-Wettbewerb teilgenommen, der jedes Jahr in der Mediothek stattfindet.

Im Rahmen der Veranstaltung geht es darum innovative Konzepte zu erarbeiten und vorzustellen, die im Kontext ganz verschiedener Handlungsfelder stehen können.

Unsere Schüler:innen haben sich dabei für das Handlungsfeld „nachhaltige Stadtentwicklung“ im direkten Bezug auf ihre Heimatstadt Krefeld entschieden. Sie entwickelten in wenigen Stunden „The Future House“, das unter der Berücksichtigung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte eine innovative Umnutzung des leerstehendes Galeria-Kaufhof-Gebäudes darstellt (siehe Foto).

Nach der Präsentation, für die alle Gruppen nur 5 Minuten Zeit hatten, zeigte sich schon die Jury, die hauptsächlich aus Wissenschaftler:innen der Hochschule Niederrhein bestand, ganz begeistert. Besonders viel Lob erntete die Gruppe von der Stadtplanung der Stadt Krefeld. Am Ende entschied sich die Jury allerdings für die starken Konkurrenten, sodass ein Platz auf dem Treppchen leider ausblieb.

Aber das Publikum durfte ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Nach langer Aufregung und der kurzen Enttäuschung darüber das Jury-Votings nicht gewonnen zu haben, war die Freude riesig als die Abstimmung des Publikums veröffentlicht wurde, denn „The Future Haus“ gewann den ersten Platz des Publikumspreises.

Wir sind mächtig stolz und beglückwünschen die vier KReativen Köpfe unserer Schule herzlich. Außerdem sind wir sehr angetan von dem innovativen Potenzial, das einer nachhaltigen Stadtentwicklung Krefelds zu Gute kommen könnte.

Wir bedanken uns auch bei den Organisator:innen der wirklich reichhaltigen Veranstaltung. Der Kaiserplatz wird auch im nächsten Jahr wieder dabei sein😊.

Autor: Martin Hinkelmann