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Coding school!

Am 30.5.2022 hat an der Gesamtschule Kaiserplatz ein Informatik-Projekttag zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) stattgefunden.

Anwesend waren 15 interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6, darunter 9 Mädchen und 6 Jungs.

Mark Hloch, Doktorand der Informatik und Leiter des Projekts Coding School, freute sich über das zahlreiche Interesse der Mädchen. Zumal er an der Hochschule die Erfahrung machte, dass nur etwa 10% der Informatik-Studierenden durch Frauen repräsentiert werden.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich nicht nur theoretisch mit der KI auseinander, sondern wagten sich an die Aufgabe, KI zu programmieren. In Partnerarbeit und in Begleitung von André (Masterstudent der Informatik) und Oktay Altin (Informatiklehrer an der Gesamtschule Kaiserplatz) gelang es den 6. Klässler/-innen, ein virtuelles Raumschiff zu einer erfolgreichen Landung zu bewegen.

Am nächsten Tag berichteten Aleyna und Jason aus der Klasse 6e ihren Mitschülern in der Informatik-Stunde von dem Projekt. Plötzlich setzte totale Stille ein und die gesamte Klasse hörte den beiden interessiert zu.

Am Ende flüsterte Aleyna Herrn Altin folgendes zu: „Herr Altin, der gestrige Tag hat so viel Spaß gemacht.“ Jason fragte daraufhin: „Können wir sowas nicht nochmal machen?“.

Im nächsten Schuljahr soll die Kooperation zwischen der Gesamtschule Kaiserplatz und der Coding School im Wahlpflichtfach Informatik fortgesetzt und vertieft werden.

Fortsetzung folgt…

Die U18 Wahlen waren an der Gesamtschule Kaiserplatz!

05. Mai. 2022
Die U18 Wahlen, die vom Jugendbeirat veranstaltet wurden, unter ihnen waren auch SuS aus unserer Schule, Niklas (Q2), Johanna (EF) und Danilo (10), waren am 5. Mai mit ihrem mobilen Wahl-Wagen sowohl im Hauptgebäude als auch an den Departments. Alle SuS unter 18 durften an den Wahlen teilnehmen, deren Ergebnisse auch ausgezählt werden und somit ein Meinungsbild der unter 18 Jährigen erzeugt wird.
An dieser Aktion, die fast jährlich vom Jugendbeirat angeboten wird, hat unsere Schule das erste Mal dieses Jahr mit großem Enthusiasmus teilgenommen. Viele unserer SuS haben sich an dem mitgebrachten Wahlprüfstein über die einzelnen Parteien informieren können. Auf dem Wahlprüfstein waren Interviews der im Bundestag vertretenen Parteien zu finden*, wobei jeder Partei dieselben Fragen gestellt wurden. Nachdem sie sich informiert hatten, konnten immer 4 SuS in die mobilen Wahlkabinen gehen, wo sie dann ganz so wie die Erwachsenen ihre zwei Stimmen abgeben konnten. Die positive Resonanz an unserer Schule war beispielhaft und die Freude auf so eine Möglichkeit hoch. Das Angebot wurde wahrgenommen, was das Interesse der unter 18 jähigen an der Politik deutlich widerspiegelte.

*die AfD war auf dem Plakat nicht vertreten, da sie nicht auf die Anfrage geantwortet haben

Autorin: Johanna Michel EF

Die Wahlergebnisse im Detail

5b im Zoo

Deutschunterricht im Zoo

Deutschunterricht und Tiere? – Wie geht das denn?
Bei uns am Kaiserplatz passt das sehr gut zusammen!

In den letzten Wochen haben wir uns im Deutschunterricht in der 5. Klasse viel mit Tieren beschäftigt. Wir haben Steckbriefe zu verschiedenen Tierarten erstellt und gelernt, wie man Suchanzeigen verfasst sowie Tierbeschreibungen schreibt.

Am Ende der Unterrichtsreihe waren wir mit der ganzen Klasse gemeinsam im Krefelder Zoo. Das war ein Spaß!

Wir haben zusammen gelernt, gegessen und gearbeitet und außerdem so viele verschiedene Tiere gesehen! Einige Tiere haben wir fotografiert, näher kennengelernt und beschrieben. Frau Gieseler und Frau Büskens haben uns Tipps gegeben, wie wir unsere Tierbeschreibungen verbessen können. Zum Schluss durfte natürlich das Klassenfoto nicht fehlen.

Ein toller Tag im Zoo!


Geschrieben von Able, 5b, und Frau Gieseler

Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt

Dieser Vers des legendären Bochum-Liedes von Herbert Grönemeyer stellt jedes Jahr einen Teil des Einstiegs in die Unterrichtsreihe „Das Ruhrgebiet im Wandel“ dar. Das Ruhrgebiet war eine Zeit lang wohl die wirtschaftlich bedeutendste Region des 20. Jahrhunderts Deutschlands, wenn nicht sogar Europas. Denn hier lagerten bzw. lagern große Steinkohlevorkommen, die unter Tage abgebaut und über Tage gefördert wurden, um damit u. a. Stahl produzieren zu können. In den 50er-Jahren stellte sich durch die Kohlekrise der Niedergang des Sektors ein. 2018 schloss die letzte Zeche -Das Bergwerk Prosper-Haniel- in Bottrop. Aufgrund dessen die gesamte Wirtschaft auf die Steinkohleförderung und das Kochen von Stahl ausgerichtet war, verursachte die Zechenschließung einen dramatischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Ruhrgebiet. Damit stand man vor der größten Strukturkrise nach dem zweiten Weltkrieg. Noch bis heute dauert dieser Strukturwandel an. Daher ist es wichtig, dass die Schüler*Innen im Rahmen des Geographieunterrichts die Bedeutung und den Wandel des Ruhrgebiets kennenlernen.

Nach einer theoretischen Auseinandersetzung stand am Ende der Unterrichtsreihe eine praktische Begegnung mit dem Ruhrgebiet an. Die Schüler*Innen der Leistungskurse der Qualifikationsphase I sowie der Leistungskurs der Qualifikationsphase II traten eine Zugreise Richtung Bochum an, die bereits um 7:40 Uhr am Krefelder Hbf begann. Ziel war das Deutsche Bergbaumuseum, das um 9:30 Uhr seine Pforten für die Schüler*Innen öffnete. Dabei wurden die Gruppe von einem Steiger mit einem kräftigen Bergmannsgruß „Glück auf“ begrüßt und hineingebeten. Gruppenweise entdeckten die Lernenden die Welt untertage und schnupperten so ein wenig Bergmannsluft. Dazu gehörte die simulierte Fahrt mit einem Materialaufzug, die Bedienung von schweren Presslufthammern und das kriechen durch enge Stollen. Im Anschluss daran besuchten die Gruppen die aktuelle Ausstellung des Bergbaumuseums.

Um den Strukturwandel in Bochum komplett zu durchschreiten, durfte der Besuch der Ruhr-Universität Bochum nicht fehlen. Dort erhielten die Schüler*Innen einen kurzen Vortrag zu der Entstehung bzw. Gründung sowie zur aktuellen Bedeutung der Ruhr-Universität. Auch die Anwendung des im Unterricht erlernten Wissens stand hier im Mittelpunkt. Die Schüler*Innen erkannten, dass Bochum der Transformationsprozess von einer Arbeiterstadt der Kohleindustrie zu einer wissensbasierten Stadt gelungen ist.

Die Schüler*Innen hatten natürlich auch die Chance etwas Studierendenluft zu schnuppern. Dazu gehörte ein Mittagessen in der Cafeteria und/oder im Unicenter, aber auch der Besuch einer der größten Hörsäle der Ruhr Uni.

Autor: Martin Hinkelmann