Theaterbesuch der Q1 des Stückes „Woyzeck“ von Georg Büchner

Am 14.02.24 haben zwei Deutschkurse der Q1 (der Leistungskurs sowie einer der beiden Grundkurse) die Abendaufführung des abiturrelevanten Stückes „Woyzeck“ im Düsseldorfer Schauspielhaus angeschaut.
Die Schüler:innen wurden von den Lehrkräften Frau Frie, Frau Mohr und Herrn Singh begleitet.

Mit dem Drama „Woyzeck“ des Autors Georg Büchner haben sich die Deutschkurse vorher schon genauer befasst. Die Schüler:innen haben das Drama bereits gelesen und inhaltlich im Unterricht besprochen. Dementsprechend hatten sie große Kenntnisse über das Stück, bevor sie in die Theateraufführung gegangen sind.

In dem Düsseldorfer Schauspielhaus gab es eine Besonderheit, die man höchstwahrscheinlich vorher nicht so von einem Theater kannte. Die Bühne konnte sich nicht nur drehen, sondern sich auch in den verschiedenen Ebenen (nach oben bzw. auch nach unten) bewegen. Dadurch konnte sie dem Publikum viele verschiedene (Raum-)Sichten darlegen.
Man kennt es meistens so, dass man in ein Theaterstück geht und alles ganz linear auf der Bühne spielt. In diesem Stück hat sich jedoch fast die ganze Zeit über die Bühne gedreht und die Figuren befanden sich immer an einer anderen Stelle. Dass sie einfach mal verschwunden waren, kam auch vor.

Anhand von den Rückmeldungen über das Theaterstück, welche im Nachhinein unter den Schüler:innen gesammelt wurden, lässt sich insgesamt sagen, dass das Stück „Woyzeck“ sehr interessant dargestellt wurde. Etwas verstörend war das Stück laut einigen Schüler:innen ebenfalls. Doch wer findet Woyzeck als Figur und „Woyzeck“ als Drama schon völlig alltäglich?
Die Funktion der Bühne fanden viele sehr beeindruckend. Selbstverständlich gab es das ein oder andere, das sich von dem Dramenfragment unterschied bzw. vom Intentanden künstlerisch hinzugefügt wurde. Doch dies war kein Grund, das Theaterstück als ungelungen zu betrachten. Die Aufführung bzw. die Inzenierung gab uns in der Nachbetrachtung die Erkenntnis , dass das Lesen eines Dramas und die Aufführung auf einer Bühne zwei komplett unterschiedliche Dinge sind.


Meryem Tümtürk (Q1)